Medienmitteilungen

Am vergangenen Freitag, 8. Januar fand zum ersten Mal eine Veranstaltung der FDP RegioSee auf digitalem Weg statt. Über ein Zoom-Meeting trafen sich die Mitglieder, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustossen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurden die Mitglieder zum gemeinsamen Anstossen mit ihrem Lieblingsgetränk aufgefordert. Nach der Begrüssung durch den Präsidenten, Adrian Giger, sorgten Urs Rutishauser und Manuel Züllig mit ihrem Inputreferat zur Zentrumsüberbauung sowie der Überbauung Bruag Areal in Güttingen für den Rahmen der Veranstaltung. Die Veranstaltungsteilnehmenden erfuhren den aktuellen Planungsstand, die Visualisierung der Gebäude, den Bauprozessablauf, die Risiken vom Bauprozess, die Zielgruppen für die Wohnungen, den geplanten Erstbezugstermin sowie schon bald die Bagger bei der Zentrumsüberbauung auffahren werden.

Des Weiteren war es der FDP RegioSee ein Anliegen den Gemeinderatskandidaten von Altnau (Flurin Alexander-Urech) und Münsterlingen (Monika Schleusser und Michael Krautter) die Möglichkeit zu geben, sich den anwesenden Mitgliedern vorzustellen. Dabei beantworteten die Kandidaten unter anderem die Motivation für ihre Kandidatur sowie deren Pläne, für was sie sich einsetzen wollen resp. was sie in der Gemeinde verbessern würden.

Die FDP RegioSee wünscht auch Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr und gute Gesundheit.

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Unter den aktuellen aussergewöhnlichen Umständen hat die Politik Sorge dafür zu tragen, dass allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, insbesondere auch den Risikogruppen sowie denjenigen, die unter den zur Zeit herrschenden restriktiven Regeln, wie z.B. der Maskenpflicht, Präsenzveranstaltungen meiden oder gar meiden müssen, faire und gleiche Chance zur politischen Beteiligung garantiert sind.

Beim „Kronenprojekt“ handelt es sich um das in jeder Hinsicht grösste und wichtigste Projekt für Altnau in den nächsten Jahren, wenn nicht in den nächsten Jahrzehnten. Ein solches Grossprojekt ist dabei selbstverständlich nicht ohne Risiken, insbesondere was das Nutzungskonzept, daraus resultierend die zu erwartenden Möglichkeiten zur Amortisation der Investitionen und die Kostenschätzungen für die Realisierung angeht. Der vom Gemeinderat Altnau beantragte Rahmenkredit summiert sich alles in allem auf die stattliche Summe von CHF6‘435‘000.

Auch der Vorstand der FDP RegioSee sieht grundsätzlich keine vernünftige Alternative zur Sanierung des Kronengebäudes nebst Restaurantneubau und Aussengestaltung. Allerdings besteht in den nächsten Monaten bezüglich des konkreten Nutzungskonzepts noch Klärungsbedarf. Diskussionen, die in den nächsten Monaten in der breiten Öffentlichkeit noch zu führen sein werden.

Nicht zuletzt unter Berücksichtigung der finanziellen Dimensionen dieses Grossprojekts, dessen Kosten und Risiken vom Stimmbürger zu schultern sind, ist eine möglichst breite Abstützung der Zustimmung zum Rahmenkredit unumgänglich. Eine Abstimmung über den Kronenkredit im Rahmen der geplanten Gemeindeversammlung am 27. November 2020 kann diesem Erfordernis allerdings nicht gerecht werden. Was vor wenigen Tagen noch problemlos möglich schien, kann in Zeiten der Corona Pandemie schon kurz darauf zum Sicherheitsrisiko werden.

Mit Erstaunen musste der Vorstand der FDP RegioSee daher zur Kenntnis nehmen, dass der Gemeinderat nach wie vor an der erwähnten Gemeindeversammlung in der Schwärzihalle festhält.

Andere Thurgauer Gemeinden sind hier bereits weiter und haben sich ihrer Verantwortung gestellt. So haben zum Beispiel Bussnang und Eschenz ihre Gemeindeversammlungen sehr kurzfristig an die Urne verlegt.

Der Vorstand der FDP RegioSee fordert daher den Gemeinderat auf, wie schon die Orientierungsversammlung vom 17. November 2020 auch die geplante Gemeindeversammlung am 26. November 2020 in der Schwärzihalle abzusagen und stattdessen die Abstimmungen zeitnah an die Urne zu verlegen.

Damit wird dem Erfordernis Rechnung getragen, dass eine Entscheidung über den „Rahmenkredit Areal Krone“ die notwendige breite Abstützung in der Bevölkerung erhält und alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine faire Möglichkeit erhalten an der Abstimmung teilzunehmen. Auch diejenigen, die zur Zeit aus sehr nachvollziehbaren Gründen Präsenzveranstaltungen meiden oder gar meiden müssen, wie es im übrigen Bundesrat, Regierungsrat und BAG grundsätzlich auch nachdrücklich immer wieder empfehlen.

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Die FDP RegioSee lud den Gemeindepräsidenten von Altnau zu einer Information über das Projekt Krone ins Gasthaus Krone am See ein. Die FDP hat sich bereits in der Vergangenheit für die Entwicklung des Seeufers zu einem attraktiven und identitätsstiftenden Ort für Altnau eingesetzt. Deshalb möchten sich die Freisinnigen auch in das laufende Projekt konstruktiv einbringen können. Auf Grund der Pandemie gab es dazu jedoch kaum Möglichkeiten. Der Gemeindepräsident Hans Feuz folgte der Einladung und informierte aus erster Hand über den Stand der Planung.

Hans Feuz begann seine Ausführungen zum Thema mit dem Hinweis, dass es sich um ein komplexes Projekt handle, welches mit Demut anzugehen sei. Deshalb müsse das Konzept für den Standort Krone auf Änderungen reagieren können und Anpassungen zulassen. Es gehe darum, die Gesamtentwicklung am Hafen abzurunden. Nach einem Rückblick auf die Projektentwicklung, welche bereits 2015 gestartet wurde, folgten die Infos zum Stand des Vorprojektes. Konkret geht es dabei um einen Restaurantneubau östlich des bestehenden Gasthauses sowie um die Sanierung und Umnutzung der wertvollen und rechtskräftig geschützten Liegenschaft Krone. Basis dafür ist der 2019 angepasste Gestaltungsplan Hafen. In einem zweistufigen Planerwahlverfahren mit Präqualifikation wurden die Büros Thomas De Geeter Architektur und Brack Bauleistung für die Planung selektioniert. Ein durch den Gemeinderat eingesetzter Beirat hat die Vorprojekt-Phase begleitet und die Zwischenergebnisse diskutiert.

Das vorgesehene Pavillon-Restaurant entspricht dabei weitgehend der mit der Teiländerung des Richtplans präsentierten Studie. Konkretisiert haben sich die Vorstellungen zur Sanierung und Umnutzung des bestehenden Gasthauses. Hans Feuz präsentierte einen Vorschlag mit mehreren Studios sowie auch zur Dauervermietung vorgesehenen Wohnungen. Auf der Westseite bedingt dies für Hochparterre und Obergeschoss den Anbau von durchgehenden, laubenartigen Balkonen und zusätzlichen Gauben im Dachgeschoss. Der bestehende Wintergarten gegen den Hafen soll als störendes Element zurückgebaut werden. Der dafür notwendige Rahmenkredit / Objektkredit, welcher der Gemeinderat gemäss Plan noch diesen Herbst beantragt, umfasst den Restaurantneubau von ca. 2.5 Mio., die Umnutzung und Sanierung der Krone im Umfang von 5.8 – 6.5 Mio. sowie eine erforderliche Wertberichtigung von 2.5 Mio.

Diese geballte Information führte zu engagierten Diskussionen. Die Anwesenden stellten sich die Frage, ob die gemäss Baureglement eingeschränkte Möglichkeit für Wohnnutzungen in der Intensiverholungszone in einer gemeindeeigenen Liegenschaft in diesem Masse beansprucht werden soll. Zumal dadurch möglicherweise der Restaurantbetrieb eingeschränkt werden könnte. Erstaunt war man allgemein über die unklaren Vorstellungen der Gemeinde zum zukünftigen Restaurantbetrieb und den Pachtbedingungen. Kritisch hinterfragt wurde auch jegliche Aufweichung der bestehenden Trennung zwischen Badebereich und Restaurant. Die Verlagerung des Kioskbetriebs vom Hafengebäude ins Gartenrestaurant wird deshalb klar abgelehnt. Die FDP stört es auch, dass die Gemeinde selbst auf dem Areal noch Wohnungen bewirtschaften möchte, was bestimmt zu Konflikten führt. Präzisere Angaben wurden für die öffentliche Infoveranstaltung in der Schwärzi versprochen.

Im Namen der FDP RegioSee bedankte sich Vorstandsmitglied Thomas Müller beim Gemeindepräsidenten Hans Feuz für die informative Projektvorstellung.

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